Die Führungskraft als Moderator
Ginge es nach der vorherrschenden Lehrbuchmeinung, so soll ein Moderator nur Begleiter seiner Gruppe sein, allparteilich und ohne inhaltliches Interesse. In der täglichen Arbeit stellt sich diese Forderung allerdings oft als schwierig heraus, etwa wenn ein Vorgesetzter Sitzungen und Planungskonferenzen mit Hilfe der Moderationsmethode gestalten will, um seine Mitarbeiter besser einzubinden und zu Wort kommen zu lassen. Für moderierende Führungskräfte bestehe durchaus ein Rollenkonflikt, sagt Thomas Schäffer, Geschäftsführer der Mediengesellschaft Nordmedia. Doch unter bestimmten Bedingungen sei es möglich, mit diesem Konflikt umzugehen.
Schäffer tritt in seiner Organisation regelmäßig als Moderator von Gruppenprozessen auf. Im Gespräch mit Jörg Heeren beschreibt er, wie es gelingen kann, die Waage zu halten zwischen der Rolle als Führungskraft und der Rolle des Moderatoren.
Thomas Schäffer arbeitet neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Unternehmensverbundes der Nordmedia als freier Moderator und Coach in der Managementberatung. Schäffer ist Lehrbeauftragter im Weiterbildenden Fernstudium Coaching & Moderation an der Universität Bielefeld. Mit seiner Plattform Culture Matters arbeitet er darüber hinaus in der Kunst- und Kulturvermittlung und bietet Beratung zu Sponsoring und Veranstaltungsmanagement.
Dieser Podcast entstand mit Unterstützung durch Hertz 87,9 - CampusRadio für Bielefeld . Musik von Kidjazz ("Spirit Seasons").
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. November 2009 um 20:05 Uhr |