Innere Haltung des Moderators
In den Handbüchern zu Moderation taucht ein Stichwort immer wieder auf: die Haltung des Moderators. Als entscheidend wird die Neutralität des Moderators genannt, seine Authentizität und seine Fähigkeit zur Empathie. Doch obwohl dieser Aspekt die Basis für die gelingende Begleitung einer Gruppe bildet, bleibt die Frage danach, wie eine erfolgsversprechende innere Haltung zu erreichen ist, meist offen.
Der Diplompädagoge Marcus Rübbe von der Universität Bielefeld schlägt die Neurolinguistische Programmierung (NLP) als Mittel für den Moderator vor, seine innere Haltung bewusst zu verändern und anzupassen. Jörg Heeren sprach mit ihm über die Möglichkeiten und Grenzen dieses Konzepts.
Marcus Rübbe ist langjähriger Mitarbeiter der Moderationsausbildung an der Universität Bielefeld. Er ist selbstständiger Trainer und Moderator sowie Mitarbeiter von „InComMoN “ – dem „International Communication & Moderation Network“. In seiner Diplomarbeit thematisiert er die Bedeutung der inneren Haltung des Moderators für Gruppenprozesse in der Erwachsenenbildung.
Literaturempfehlung: Karl-Oswald Bauer: Pädagogische Basiskompetenzen. Theorie und Training. Juventa Verlag. Weinheim/ München, 2005 Martin Haberzettl/ Thomas Birkhahn: Moderation und Training. Ein praxisorientiertes Handbuch. Deutscher Taschenbuchverlag. München, 2004 Joseph O'Connor/ John Seymour: Weiterbildung auf neuem Kurs. NLP für Trainer, Referenten und Dozenten. 4. Auflage. VAK Verlag. Kirchzarten, 2006 Roswitha Peters: Erwachsenenbildungs-Professionalität. Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung. Bertelsmann Verlag. Bielefeld, 2004
Dieser Podcast entstand mit Unterstützung durch Hertz 87,9 - CampusRadio für Bielefeld . Musik von Kidjazz ("Spirit Seasons"). |