Methode "Speed Moderation"
Trainer in der Weiterbildung stellen hin und wieder fest, dass sich mitunter nur ein Teil der Gruppe zu Wort meldet, während mehrere Teilnehmer schweigen und ihre Meinung für sich behalten. Schafft es der Moderator nicht, auch diese zurückhaltenden Teilnehmer mit einzubinden, so muss er damit rechnen, dass Ergebnis der Moderation nicht von allen Teilnehmern mitgetragen wird – schließlich haben sich mehrere Gruppenmitglieder durch ihr Schweigen gewissermaßen enthalten. Um in Moderationen die "Schweiger" besser einzubinden und rasch das gesamte Wissen der Gruppe in den Raum zu holen, hat Dr. Gernot Graeßner von der Universität Bielefeld die Methode „Speed Moderation“ entwickelt.
Inspiriert wurde die neue Methode vom Highspeed-Dating, das Partnervermittlungen einsetzen, um Singles schnell miteinander ins Gespräch zu bringen. Im Gespräch mit Jörg Heeren beschreibt Gernot Graeßner die Methode und berichtet über praktische Erfahrungen bei ihrem Einsatz.
Der Akademische Direktor Dr. Gernot Graeßner ist Geschäftsführer des Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) an der Universität Bielefeld. Er ist Rektoratsbeauftragter für wissenschaftliche Weiterbildung und Leiter der Kontaktstelle Wissenschaftliche Weiterbildung (KWW) der Universität Bielefeld sowie Mitglied der Fakultät für Pädagogik im Arbeitsbereich Weiterbildung und Bildungsmanagement. Zu Graeßners Schwerpunkten in der Lehre zählen praxisorientierte Workshops wie "Zyklus Moderation" und "Sokratisches Gespräch".
Dieser Podcast entstand mit Unterstützung durch Hertz 87,9 - CampusRadio für Bielefeld . Musik von Kidjazz ("Spirit Seasons"). |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. November 2009 um 20:04 Uhr |