Forderung nach stärkerer Öffnung der Hochschulen für Teilzeit-Studierende
Infolge der Einführung der Bachelor/Master-Studiengänge steige die Wahrscheinlichkeit, dass künftig mehr Berufstätige neben ihrer Arbeit studieren wollen. Das sagt Professorin Anke Hanft von der Universität Oldenburg im „Podcast Bielefelder Weiterbildungs-Werkstatt“. Die Bachelor-Studiengänge erlauben ihren Absolventen heute einen raschen Studienabschluss mit anschließendem Gang auf den Arbeitsmarkt. Das heißt aber nicht, dass die dann Berufstätigen darauf verzichten wollen, später einen Masterabschluss anzustreben – parallel zu ihrem Job.
Derzeit seien die Studienstrukturen noch nicht auf die neue Zielgruppe zugeschnitten, sondern beschränken sich in erster Linie auf Vollzeit-Studierende, kritisiert Hanft im Gespräch mit Jörg Heeren.
Professorin Dr. Anke Hanft leitet den Arbeitsbereich Weiterbildung und Bildungsmanagement (WE.B) der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften, Institut für Pädagogik, an der Universität Oldenburg. Sie ist außerdem Direktorin des Centrums für Lifelong Learning (C3L) in Oldenburg. Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten zählen Bildungs- und Wissenschaftsmanagement sowie Qualitätsmanagement und -entwicklung in Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen.
Dieser Podcast entstand mit Unterstützung durch Hertz 87,9 - CampusRadio für Bielefeld . Musik von Kidjazz ("Spirit Seasons"). |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. März 2010 um 16:39 Uhr |